Wie x-1000 mal quer berichtet wird der CASTOR Transport ins Wendland an diesem Wochenende um 24h vorverlegt. Aktuelle Informationen gibt es, wie immer, auf CastorTicker.de und auf der Castor Sonderseite der TAZ.

Die Salamitaktik des japanischen Atomkraftwerkbetreibers ist kaum auszuhalten. Man gibt zu, was man nicht mehr verbergen kann. Und das ganze nur, um günstiger Strom zu erzeugen und billige Stromtarife anbieten zu können. Wie “The Mainichi Daily News” berichtet haben einige Arbeiter Radionukleide eingeatmet. Diese Arbeiter kamen aus anderen Präfekturen Japans. Dort war es aufgefallen. Nun stellt sich die Frage, wer noch alles von innen strahlen könnte? Und wie lange die Lebenserwartung der verstrahlten nun noch ist.

fukushima-200-sievert

Seit kurzem werden aus Fukushima unglaubliche Werte von 200sv/h gemeldet. Bei ca. 6sv/h stirbt ein Mensch. Un Tchernobyl waren direkt nach der Explosion über dem Feuer 300sv/h gemessen worden. So wie es vermutet wird ist das Corium (also das nukleare Magma) bis zur Beton-Bodenplatte gesickert und steht somit kurz vorm Grundwasser. Das könnte dann wiederum größere Teile Japas radioaktiv Verstrahlen. Eine gute (englischsprachige) Diskussion dazu gibt es hier.

“Ohne Atomstrom geht es nicht” hört man gebetsmühlenartig die Lobby der Atomkonzerne sagen. Aber warum nicht? Es wird einem immer erzählt, dass Öko-Strom teuer ist. Den Stromanbieter wechseln ist ein kompliziertes unterfangen. Strom aus Wasserkraft geht nur bei Regen und Strom aus Sonnenkraft nur wenn die Photovoltaik-Anlage in der Sahara steht.

Und all diese Schmähkritik zeigt einem, dass man sehr gut ohne Atomstrom leben kann. Sonst müssten die Konzerne ja nicht so viel Energie investieren um Ökostrom schlecht zu machen. Einer der Ökostromanbieter ist Flexstrom. Diese machen einem danke Flextrom Gutschein den Wechsel einfach. Nicht nur, dass man 100% Ökostrom mit 0% CO2 Ausstoß bekommt, man bekommt auch noch 40€ dafür.

Doch warum geht es auch ohne Atomkraftwerke? Das ist ganz einfach: Die Sonne scheint fast jeden Tag, der Wind weht und man den Tiedenhub benutzen. All diese Dinge sind ausreichend auf der ganzen Welt verfügbar. Man muss den Strom immer wieder von einem Land zum anderen bringen oder irgendwie speichern. Aber wenn man vor 5.000 Jahren Pyramiden bauen und vor fast 50 Jahren zum Mond fliegen konnte, dann sollten diese Probleme inzwischen ja zu lösen sein.

Es sollten einfach mal mehr Leute ihre Kreativität für den Schutz der Ressourcen und für regenerative Energien einsetzen und weniger für Lobby Arbeit und Steuervorteile für die vier großen Stromanbieter.

In der ARD kann man zur Zeit einen sieben-minütigen Bericht über die größte Nukleare Abfallandschaft der USA sehen und wie dort mit Menschen umgegangen wird, die Sicherheitsbedenken äußern. Alles genau so, wie man sich es vorstellt. Zum Beitrag “die nukleare Erblast der USA”

Wer sich für Tchernobyl interessiert, dem sei Elenas Seite Kiddofspeed.com ans Herz gelegt. Hier erfährt man viel über die Sperrzone. Nun kam das erste Viedeo aus der Sperrzone von Fukushima raus. Aus dem Auto gefilmt, mit Geigerzähler und Dosimeter an board. Aber seht selbst:

Nachdem die Lage im Atomkraftwerk Fukushima nach wie vor sehr kritisch ist erschütterte ein schweres Nachbeben die gleiche Gegend. Hatte Onagawa vom Betreiber Tohoku Electric Power, bisher als Musterbeispiel gegolten, so ist es nun wohl auch beschädigt. Obwohl man hier höhere Standards ansetzte als bei Tepco muss man einfach sehen, dass man nicht alles berechnen kann. Der Spiegel online hat einen kurzen Artikel dazu, in dem alles unproblematisch klingt. So recht glauben kann man das nach der bisherigen Informationspolitik eher nicht.

Wie das Umweltinstitut München berichtet wurden stillschweigend die Grenzwerte für die Strahlenbelastung in Lebensmitteln erhöht. Während jedes Details des Atommeilers in Fukushima in den Medien berichtet wird ging dieser Skandal untern. Wir hätten uns gewünscht, dass Ilse Aigner die Bürger der EU darüber informiert hätte. Eine Nahrungsmitteltabelle mit Grenzwerten nach einem Nuklearunfall findet man hier.

Zur Zeit wollen alle Leute wissen wie hoch die radioaktive Strahlenbelastung in Deutschland oder Österreich ist. An diversen Messpunkten wird die Strahlung gemessen und in Sievert pro Stunde angezeigt.

- Radioaktivitätsmessung in Deutschland

- Radioaktivitätsmessung in Österreich

Es geht auch mit Humor:

Kernenergie ist eine Brückentechnologie

Kernenergie ist eine Brückentechnologie

Der neue Bundesadler - Atomadler

Der neue Bundesadler - Atomadler

FDP Windräder nicht mit uns

FDP Windräder nicht mit uns